Wir sind dann mal weg! – Neuseeland Woche 1 & 2

Nach Singapur geht unser Abenteuer weiter in Neuseeland, dort sind wir für rund einen Monat. Nach einem relativ langen und nicht wirklich erholsamen Flug haben wir in Auckland direkt unser Campervan, ein VW Crafter in Empfang genommen.
Voller Motivation ging es Richtung Norden los.
Hier noch ein kurzer Input zu unserer geplanten Reiseroute. Wir hatten eigentlich keinen richtigen Plan, nur dass es vom Norden in den Süden gehen soll.
Sprich Auckland -> Bay of Islands -> West Küste bis nach Wellington -> Wellington -> Kaikoura -> West Küste Punakaiki -> Stewart Island im Süden -> Christchurch.
Jetzt aber zurück zu unserer ersten Route Richtung Bay of Islands. Nach ein paar Fahrten durchs nirgendwo mitten in der Nacht und dem feststecken mit unserem Campervan,
haben wir entschlossen irgendwo zu schlafen. Da kam uns ein Museumsparkplatz gerade richtig. Wir richteten unser Bett ein und verbrachten die Nacht auf jenem Parkplatz.
Erholt machten wir uns am nächsten Tag wieder auf Weg, um unseren Elektro Kram mit Strom zu versorgen haben wir entschlossen in einem nahe gelegenen Baumarkt nach einem USB Ladegerät zu schauen.
Dort trafen wir per Zufall auf Silvia (aus der Schweiz nach Neuseeland ausgewandert) und Steve, welche uns auch gleich zum Fischessen einluden.
Dieser Einladung sind wir sehr gerne gefolgt und haben einen wunderbaren Abend mit Silvia & Steve und vielen weiteren tollen Menschen verbringen dürfen. Die Bilder mit der Milchstrasse sind übrigens an jenem Abend auf der Farm von Silvia & Steve entstanden.
Besten Dank nochmals für alles!

Nach einer eindrucksvollen Fahrt entlang der Ostküste zu den Bay of Islands, haben wir dort unsere erste richtige touristische Aktivität unternommen, die Beobachtung von Delfinen mit einem Boot 🙂
Leider war die erste Fahrt nicht besonders erfolgreich und musste aufgrund technischer Probleme abgebrochen werden, das Unternehmen ist aber sehr kulant und wir durften gleich mit dem nächsten Boot nochmals in See stechen.
Auf dieser Fahrt hatten wir Glück und sahen eine ganze Delfin Familie, wie sie im Meer spielten und Freude daran hatten, unser Boot zu begleiten.

Die Reise ging weiter an der West Küste, zu dem ältesten Kauri Baum von dort aus fuhren wir über Auckland und Bowentown Richtung den Geysiren von Rotorua weiter zu den Waitomo Caves, um nach Glühwürmchen ausschau zu halten.
Von Waitomo reisten wir über Whanganui nach Wellington, wo wir mit der preisgünstigen Fähre (ca. 288.- CHF) in den Süden von Neuseeland gelangt sind.

In Picton angelangt haben wir uns entschieden den National Park Abel Tasman auszulassen und direkt weiter nach Kaikoura zu reisen, um dort evtl. eine Whale Watching Tour zu unternehmen.
Auf dem Weg nach Kaikoura sichteten wir bereits die erste Seelöwen Kolonie und mussten natürlich einen kurzen Stoppover einlegen, um die Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren 🙂

Da die Wettervorhersagen aber leider zurzeit nicht wirklich gut waren, haben wir erst einmal eine Wanderung (Kaikoura Peninsula Walkway) in Kaikoura unternommen, welche übrigens sehr empfehlenswert ist.
Leider war es dann wirklich so, dass alle Whale Watching Touren am Samstag gecancelt wurden.

Wir sind dann mal weg! – Singapur

Unsere 3 monatige Reise hat mit einem Stopover in Singapur begonnen, wir hatten 5 Tage Zeit diese eindrückliche Stadt ein bisschen näher kennenzulernen.

Übernachtet haben wir in einem Airbnb Appartement etwas ober und ausserhalb der Stadt, in der nähe eines kleinen Einkaufszentrums Namens Greenwich V.

Da wir morgens um 06:00 Uhr am Flughafen von Singapur ankamen und der Check-In eigentlich erst um 14:00 Uhr gewesen wäre, haben wir uns darauf eingestellt am Flughafen noch etwas, zu schlafen.
Als ich mich jedoch im WLAN des Flughafens eingeloggt habe, hatte ich bereits Nachrichten von unserem Airbnb Host Laura auf dem Smartphone, sie hat nachgefragt, wann wir ankommen.

Nach einem kurzen Chat mit ihr durften wir bereits früher einchecken und konnten uns nach dem Flug ein bisschen hinlegen 🙂
Auch als wir Fragen oder Sonstiges hatten, stand Laura immer für uns zu Verfügung! (Besten Dank für deine Gastfreundschaft!)

Doch nun genug mit Worten, denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte 🙂

Rückblickend war Singapur eine sehr interessante Stadt, mit vielen netten und hilfsbreiten Menschen!
Für meinen Geschmack jedoch etwas zu tropisch 😉 Auf jeden Fall ein Besuch wert!
Besonders empfehlenswert sind die sogenannten Hawker Centre (z.B. Changi Village Hawker Centre), dort kann man zu günstigen Preisen sehr gut essen und man trifft viele Einheimische.