Wir sind dann mal weg! – Myanmar

Am 01. November 2016 sind wir in Myanmar, genauer gesagt in Yangon gelandet. Nach Neuseeland war dies ein ziemlicher Kulturschock. Die Menschen leben auf der Strasse, überall liegt Abfall und interessante Geschmäcker sind in der Luft.
In Yangon selbst besuchten wir einige Pagoden und fuhren mit dem Zug (Circle Line) um die Stadt, was sehr zu empfehlen ist. Unter anderem bietet Yangon auch einen interessanten Hafen um dem alltäglichen Treiben der Fähren, Fischer, etc. zuzusehen.
Nach Yangon ging es weiter mit dem Bus Richtung Nyaungshwe am Inle Lake. Auf der Fahrt hatte der Bus leider einen defekten Reifen, wodurch sich unsere Busfahrt um ca. 4h und der zusätzlichen Verspätung verzögerte.
Sprich am Zielort war es bereits 01:00 in der Nacht und wir mussten das Guesthouse Personal aus den Betten holen, um einchecken zu können 🙂
Per Zufall war in Taunggyi das alljährliche Balloonfestival und somit konnten wir einmal einen Jahrmarkt in Myanmar besuchen, was ein sehr eindrückliches Erlebnis war. Zudem haben wir das erste Mal Feuerwerk gesehen, welches aus einem Ballon von oben quasi auf die Besucher abgefeuert wurde… (zum Glück waren die Ballone bereits auf einer guten Höhe, als das Feuerwerk losging)
Ausserdem unternahmen wir am Inle Lake eine Boottour hinunter bis nach Sankar und machten eine Fahrradtour rund um Nyaungshwe.
Der nächste Stopp war dann in Bagan, in welchem wir in der archäologischen Zone die alten Tempel mit dem E-Bike erkundeten. Lohnenswert ist dort auch einmal früh aufzustehen um den Sonnenaufgang auf einem Tempel zu geniessen, dies auch aus dem Grund, da sich bei Sonnenuntergang viel mehr Menschen auf den Tempeln befinden!
Wer ein einmaliges aber auch etwas teureres Erlebnis haben möchte, sollte unbedingt eine Heissluftballonfahrt unternehmen, diese startet vor Sonnenaufgang und führt über die Tempel von Bagan.
Unsere letzte Station in Myanmar war Mandalay. Da wir keine Lust mehr auf Bus fahren hatten, nahmen wir auf Empfehlung von 2 Freunden das Schiff von Bagan nach Mandalay und es hat sich definitiv gelohnt!
Mandalay selbst haben wir mittels einer Taxi Tour und mit dem Fahrrad erkundet. Mit dem Taxi besuchten wir die Insel Inwa und das Dorf Amarapura mit der bekannten U-Bein Brücke, welche wir dann bei Sonnenuntergang geniessen konnten.

Wir sind dann mal weg! – Neuseeland Woche 3 & 4

Nach einer grösseren Panne mit unserem Auto fuhren wir schlussendlich mit dem TranzAlpine Zug von Greymouth nach Christchurch, daher waren unsere Reisepläne ein wenig anders verlaufen als geplant.

Wir hatten dafür umso mehr Zeit Christchurch intensiv zu erkundigen 🙂
Zuerst waren wir in einem Hostel, in der Nähe des Zentrums. Haben danach aber in ein Airbnb etwas ausserhalb von Christchurch, in Sumner gewechselt.
Was im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung gewesen war, denn in unserer Airbnb Unterkunft haben wir zwei sehr nette jungen Menschen (Della und Domingo) kennengelernt.
Mit ihnen verbrachten wir ein paar interssante und schöne Stunden beim Essen oder auch beim Small Talk 🙂

Input: Die Airbnb Unterkunft suchten wir in einem Café in Christchurch (C4 Coffee), als wir bei den Airbnb Hosts (Della und Domingo) ankamen stellten wir fest, dass Della uns zuvor im Café den Kaffee zubereitet hat. Die Welt ist manchmal doch sehr klein 🙂

Wie vorhin erwähnt hatten wir viel Zeit in Christchurch um alles zu erkunden. Zuerst dachten wir, dass es uns bestimmt langweilig werden wird, 12 Tage in einer Stadt zu verbringen. Die Geschichte um Christchurch ist jedoch so interessannt, dass es nun fast schon wieder zu wenig Tage waren!
Am eindrucksvollsten ist die Mentalität der Menschen, die dort leben und die Stadt immer wieder von neuem aufbauen, da es immer wieder massive Erdbeben gibt! Diese Menschen haben einen sehr starken Zusammenhalt, den man selbst spürt, da sie immer versuchen zu helfen etc. dafür muss man als Tourist nur verwirrt schauen und dann wird man bereits gefragt was wir suchen, oder wie man weiterhelfen kann 🙂

Nun aber genug der Worte und weiter mit den Bildern!

Wir sind dann mal weg! – Neuseeland Woche 1 & 2

Nach Singapur geht unser Abenteuer weiter in Neuseeland, dort sind wir für rund einen Monat. Nach einem relativ langen und nicht wirklich erholsamen Flug haben wir in Auckland direkt unser Campervan, ein VW Crafter in Empfang genommen.
Voller Motivation ging es Richtung Norden los.
Hier noch ein kurzer Input zu unserer geplanten Reiseroute. Wir hatten eigentlich keinen richtigen Plan, nur dass es vom Norden in den Süden gehen soll.
Sprich Auckland -> Bay of Islands -> West Küste bis nach Wellington -> Wellington -> Kaikoura -> West Küste Punakaiki -> Stewart Island im Süden -> Christchurch.
Jetzt aber zurück zu unserer ersten Route Richtung Bay of Islands. Nach ein paar Fahrten durchs nirgendwo mitten in der Nacht und dem feststecken mit unserem Campervan,
haben wir entschlossen irgendwo zu schlafen. Da kam uns ein Museumsparkplatz gerade richtig. Wir richteten unser Bett ein und verbrachten die Nacht auf jenem Parkplatz.
Erholt machten wir uns am nächsten Tag wieder auf Weg, um unseren Elektro Kram mit Strom zu versorgen haben wir entschlossen in einem nahe gelegenen Baumarkt nach einem USB Ladegerät zu schauen.
Dort trafen wir per Zufall auf Silvia (aus der Schweiz nach Neuseeland ausgewandert) und Steve, welche uns auch gleich zum Fischessen einluden.
Dieser Einladung sind wir sehr gerne gefolgt und haben einen wunderbaren Abend mit Silvia & Steve und vielen weiteren tollen Menschen verbringen dürfen. Die Bilder mit der Milchstrasse sind übrigens an jenem Abend auf der Farm von Silvia & Steve entstanden.
Besten Dank nochmals für alles!

Nach einer eindrucksvollen Fahrt entlang der Ostküste zu den Bay of Islands, haben wir dort unsere erste richtige touristische Aktivität unternommen, die Beobachtung von Delfinen mit einem Boot 🙂
Leider war die erste Fahrt nicht besonders erfolgreich und musste aufgrund technischer Probleme abgebrochen werden, das Unternehmen ist aber sehr kulant und wir durften gleich mit dem nächsten Boot nochmals in See stechen.
Auf dieser Fahrt hatten wir Glück und sahen eine ganze Delfin Familie, wie sie im Meer spielten und Freude daran hatten, unser Boot zu begleiten.

Die Reise ging weiter an der West Küste, zu dem ältesten Kauri Baum von dort aus fuhren wir über Auckland und Bowentown Richtung den Geysiren von Rotorua weiter zu den Waitomo Caves, um nach Glühwürmchen ausschau zu halten.
Von Waitomo reisten wir über Whanganui nach Wellington, wo wir mit der preisgünstigen Fähre (ca. 288.- CHF) in den Süden von Neuseeland gelangt sind.

In Picton angelangt haben wir uns entschieden den National Park Abel Tasman auszulassen und direkt weiter nach Kaikoura zu reisen, um dort evtl. eine Whale Watching Tour zu unternehmen.
Auf dem Weg nach Kaikoura sichteten wir bereits die erste Seelöwen Kolonie und mussten natürlich einen kurzen Stoppover einlegen, um die Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren 🙂

Da die Wettervorhersagen aber leider zurzeit nicht wirklich gut waren, haben wir erst einmal eine Wanderung (Kaikoura Peninsula Walkway) in Kaikoura unternommen, welche übrigens sehr empfehlenswert ist.
Leider war es dann wirklich so, dass alle Whale Watching Touren am Samstag gecancelt wurden.

Wir sind dann mal weg! – Singapur

Unsere 3 monatige Reise hat mit einem Stopover in Singapur begonnen, wir hatten 5 Tage Zeit diese eindrückliche Stadt ein bisschen näher kennenzulernen.

Übernachtet haben wir in einem Airbnb Appartement etwas ober und ausserhalb der Stadt, in der nähe eines kleinen Einkaufszentrums Namens Greenwich V.

Da wir morgens um 06:00 Uhr am Flughafen von Singapur ankamen und der Check-In eigentlich erst um 14:00 Uhr gewesen wäre, haben wir uns darauf eingestellt am Flughafen noch etwas, zu schlafen.
Als ich mich jedoch im WLAN des Flughafens eingeloggt habe, hatte ich bereits Nachrichten von unserem Airbnb Host Laura auf dem Smartphone, sie hat nachgefragt, wann wir ankommen.

Nach einem kurzen Chat mit ihr durften wir bereits früher einchecken und konnten uns nach dem Flug ein bisschen hinlegen 🙂
Auch als wir Fragen oder Sonstiges hatten, stand Laura immer für uns zu Verfügung! (Besten Dank für deine Gastfreundschaft!)

Doch nun genug mit Worten, denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte 🙂

Rückblickend war Singapur eine sehr interessante Stadt, mit vielen netten und hilfsbreiten Menschen!
Für meinen Geschmack jedoch etwas zu tropisch 😉 Auf jeden Fall ein Besuch wert!
Besonders empfehlenswert sind die sogenannten Hawker Centre (z.B. Changi Village Hawker Centre), dort kann man zu günstigen Preisen sehr gut essen und man trifft viele Einheimische.